Tobermory

Von verschiedenen Seiten hatte ich gehört im Norden der Bruce-Halbinsel verkehren die Busse nicht täglich. So hatte ich meinen Plan geändert und werde auf Toronto zu laufen.

Mit dem Airport-Shuttle bin ich nach Owen Sound gefahren um dann mit dem Greyhound Bus weiter nach Tobermory zu fahren. So komme ich am Montagmorgen in das Greyhound Office und erfahre dort, die Busse gehen nur Fr, Sa, So. Eine freundliche Dame hat mich dann nach Wiarton gefahren. Dort wurde mir bestätigt, heute Abend geht ein Bus. Nach einem Anruf beim Busunternehmer, erst morgen. Ein Privatunternehmen hat mich dann für $25 zum Campground nach Tobermory gebracht. Für einen „Wucher Preis“ von $46 habe ich dort trotzdem mit meinem kleinen Zelt übernachtet.

Start im Norden 

Die ersten 2 Tage ging alles glatt, hatte genug Essen dabei und Quellen gab’s reichlich.

Der folgende Morgen brachte 2 Regentage, einer mit Starkregen. Am Campingplatz war eine Gruppe mit 17 jungen Leute zwischen 16 und 20. Die hatten sich kaum auf den Regen eingestellt und waren alle pitschnaß.

Eine kuriose Toilette war auch an diesem Platz und was dann die Gruppe nicht sah, war der traumhafte Sonnenaufgang.

So ist es, wenn man den Morgen verschläft. 

In den 2 nördlichen Regionen Peninsula und Sydenham trifft man im Abstand von 2 – 3 Tagen immer wieder auf Ortschaften. Dort war die Versorgung mit Lebensmittel kein Problem.

Bei Sehenswürdigkeiten wie z.B. an diese Grotte trifft man plötzlich auf viele Leute, weil hierher eine Straße führt.

Auf einem Parkplatz an dem Camping verboten steht, haben sich Harald und Sally für die Nacht bequem gemacht. Das kann ich auch und habe dahinter mein Zelt aufgebaut. Prompt werde ich von den beiden zu Bier und Barbeque eingeladen.

Der ganze nächste Tag wieder mit Regen und trotz Anorak und Regenhose bin ich wieder total naß.

Bei Jason Lehmann frage ich an ,ob ich vor seinem Haus mit meinem Zelt übernachten darf. Er holt noch die Zustimmung seiner Frau ein und ich kann es gar nicht fassen, meine nasse Kleidung wird in den Trockner gesteckt. Mir wird ein Bier in die Hand gedrückt und bekomme Pizzastücke die sich die Familie teilt. Die Gastfreundschaft der Kanadier finde ich großartig.

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Über Joschi

Mit diesem Blog versuche ich ein Tagebuch über meine Wanderung auf verschiedene Trail´s zu schreiben. Wahrscheinlich wird dies lückenhaft oder zeitlich versetzt geschehen, da ich nicht überall einen Empfang habe. Lange Wanderungen auf Pilgerwegen durch Europa haben mir schon etwas an Erfahrung gegeben, jedoch ein neuer Trail ist wieder eine neue Herausforderung. Von vielen Faktoren ist dies abhängig, wie Verpflegung, Wetter, Kondition, Gesundheit und noch ein bischen Glück gehört auch noch dazu.
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